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Jahreshauptversammlung 2018 - neuer Leiter Einsatz heißt Sascha Lutz

Am Freitag 23. Februar sind über 30 Mitglieder der Einladung zur Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Langenargen in das DLRG-Heim gefolgt. Vorsitzender Dr. Gerhard Moll begrüßte als Gäste Herrn Bürgermeister Achim Krafft sowie den Vertreter des Bezirks Bodenseekreis, Jens Kaboth. Alleine die Vorstandsarbeit erfordert über 700 Personenstunden im Jahr, berichtete Moll. Das Schwimmtraining, Wachdienste im Strandbad, Wasserrettungseinsätze und Übungen kommen hinzu. Einen kleinen Ausflug in die Geschichte des DLRG-Heims präsentierte die 2. stv. Vorsitzende, Verena Fix-Sorg anhand von alten Bildern und Stadtplänen. Es wurde 1946 von den französischen Garnisonskräften als Freizeitheim für die Soldaten an der jetzigen Stelle errichtet. Schon Anfang der 60er Jahre hatte es ausgedient und wurde durch die von Gerhard Buck neu gegründeten DLRG-Ortsgruppe übernommen.

Leiterin Ausbildung, Sandra „Charly“ Charles berichtet, dass sowohl die Anfänger- und Rettungsschwimmkurse als auch das reguläre Training sehr voll ist, und die Schwimmhalle pro Stunde auf 2 oder 3 Bahnen aufgeteilt wird. Freitags gibt es eine neue Schnorchelgruppe für Kinder ab 7 Jahren, die einen guten Zulauf bekommen hat. Sie erzählte, von der neu gegründeten Wettkampfgruppe und ihr erstmalige Teilnahme an Bezirks- und Landesmeisterschaften in 2017, sowie von den kleinen Vereinsmeisterschaften, die zum ersten Mal im Strandbad stattfanden. Trotz des steigenden Leistungsgedankens wird der Spaß weiterhin im Vordergrund stehen! Jugendleiterin Stephanie Schaub berichtet von gut besuchten Herbsthütten und dass in 2018 diese Hütten auf 3 Altersgruppen aufgeteilt werden, sodass mehr Kinder- und Jugendliche teilnehmen können. Zwei Jugendliche werden erstmals überwiegend eigenständig eine Hütte betreuen und sollen so an Jugendleiter-Aufgaben herangeführt werden.

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird Lyn Harrison-Bart nun von Pascal Sobeck unterstützt, der als Webmaster fungiert. Vera Krasniqi, Hüttenverwaltung, berichtet dass das Buchungsaufkommen gestiegen sei. Über 400 Gästen darunter die Hälfte Kinder und Jugendlichen, ist so ein Aufenthalt direkt Am See ermöglicht worden.  Für 2018 musste aufgrund der hohen Nachfrage bereits ein Buchungsstopp erlassen worden. Aus dem Ressort Tauchausbildung (Leitung Rainer Krüger) wird berichtet, dass 6 Schnorcheltaucher ausgebildet worden sind und aktuell ein weiterer Kurs mit 8 Teilnehmern läuft. Regina Häberle (Leiterin Wirtschaft und Finanzen) präsentierte den Jahresabschluss 2017. Neben den Einnahmen aus der Hüttenvermietung und den Mitgliedsbeiträgen ist der nächste größte Posten die Anfängerschwimmkurse. Große Ausgaben im vergangenen Jahr gab es für den Kauf von 6 Kanus. Diese kommen dann zum Einsatz, solange die Bäder geschlossen sind (Frühjahr und Herbst). Weiter Kosten entstehen für die Ausbildung und Sachkosten unter anderem mit Rettungsboot. Kassenprüfer Hans-Günther Moser bestätigt eine ordnungsgemäße und lückenlose Buchführung und dass die Ortsgruppe stabile Finanzen hat. Im Anschluss stimmte die Versammlung für die Entlastung des gesamten Vorstands.

Als nächstes standen turnusmäßige Neuwahlen auf der Tagesordnung. Folgende Mitglieder wurden wiedergewählt: Vorsitzender Dr. Gerhard Moll; 1. stellvertretender Vorsitzender Günther Hohloch; 2. stellvertretende Vorsitzende Verena Fix-Sorg; Leiterin Wirtschaft & Finanzen Regina Häberle; Schriftführerin/ÖKA Lyn Harrison-Bart; Leiterin Ausbildung Sandra Charles; Beisitzer (Teamraum) Martin Lanz; Beisitzer (Ausbildung) Christian Baltrusch und Beisitzerin (Hüttenverwaltung) Vera Krasniqi. Neu in den Vorstand sind Leiter Einsatz Sascha Lutz (Amt war bisher vakant) und Beisitzer (JET) Simon Matzka (Nachrücker für Rainer Krüger, der weiterhin als Koordinator in der Ortsgruppe für die Tauchausbildung bleibt). Lutz, der bereits vor einigen Monaten die Aufgaben kommissarisch übernommen hat, freute sich über die Wahl. Sein Ziel ist es, den Übergang vom Jugend-Einsatz-Team (JET) zu den vollausgebildeten Einsatzkräften des Wasserrettungsdienstes zu fördern. Kassenprüfer Gerhard „Wombel“ Möller und Hans-Günther Moser wurden ebenfalls wiedergewählt. Jugendleiterin Schaub, wurde bereits im letzten Jahr von der Jugendversammlung gewählt. Nach einer kurzen Pause wurde der Haushaltsplan für 2018 präsentiert und verabschiedet.

 

Als nächstes dürfte Bürgermeister Krafft die Urkunden der Rettungsschwimmabzeichen überreichen. DRSA Bronze erhielten Hannah Baltrusch, Heike Baltrusch, Finn Bohlken, Nina Charles, Eva Duelli, Joel Köhler, Rosalie Martin, Niklas Rist und Amelie Schulz. DRSA Silber erhielten Nathalie Karle und Sascha Lutz (sowie die nicht anwesenden Pascal Agel, Franz Aue, Franziska Hilscher und Christoph Koschek). Weitere 5 TeilnehmerInnen, die mit der praktischen Ausbildung für DSRA Silber fertig sind aber erst am nächsten Tag den dazugehörenden Erste-Hilfe-Kurs besuchen, bekamen ihre gelben DLRG T-Shirts überreicht: Matthias Bauhuis, Chiara Henkel, Celine Höpfer, Sarah Lucas und Niklas Strobel!


Herr Krafft ergriff dann das Wort und erklärte, dass er sehr gerne dabei ist. Er habe viele „Hüte“ auf, die mit der DLRG zu tun haben; sei es als Bürgermeister einer Seegemeinde, wobei der See ein großes Gefahrenpotenzial bildet, als Uferfest-Organisator, wo ohne die DLRG das Fischerstechen nicht stattfinden dürfte, als Vorsitzender des Stiftungsrats, und auch als ein Vater von 2 Schwimmanfängerinnen. In allen Fällen sei die DLRG sehr wichtig. Bei vielen Aktivitäten des letztens Jahres durfte die Gemeinde und die DLRG zusammenarbeiten bzw. haben sich gegenseitig unterstützt. Herr Krafft freut sich, dass so viele Menschen als Vorstandsmitglieder, Einsatzkräfte oder Trainer ehrenamtlich sich in dem Verein engagieren. Er dankt allen Helfern, die den Verein am Leben halten und die Gemeinde dankt dem Verein, dass dadurch viele Leute ihre freie Zeit in Sicherheit genießen können.  Einen großen Dank sprach er auch für die Dienste am Strandbad im Sommer aus, aber auch für die kontinuierliche Ausbildung der SchwimmerInnen und RettungsschwimmerInnen. Die Arbeit der Ortsgruppe wurde im Dezember von der Gemeinde (Spende 500 €) und von der Karl und Carola Winter-Stiftung im Januar (Zuschuss 1.500 €, beides für JET Einsatzkleidung) bedacht. Er möchte weiterhin die DLRG nach Kräften unterstützen und das Gute miteinander fortsetzen und wünscht für 2018 Kraft, Energie und Gesundheit. Jens Kaboth übernahm das Wort und bedankten sich bei der Einsatzgruppe in Langenargen – die im vergangenen Jahr u.a. 21 Alarmierungen und 2 Bootsbergungen erfolgreich abgearbeitet hatte. Er zeigte Respekt für die Jugendarbeit und die Einheitlichkeit in der Ortsgruppe und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

 

Gerhard Moll kam unter dem Punkt Verschiedenes noch auf die Mitgliedsbeiträge zu sprechen.  Durch bereits beschlossen Anhebungen der abzuführenden Beitragsanteile an Landes- und Bundesverband, drohe ab 2020 ein deutliches Absinken des in der OG verbleibenden Anteils. Er schlug daher vor, die Beiträge für Jugendliche und Erwachsene ab 2020 um 2 €, die der Familien um 4 € und die der Körperschaften um 8 € anzuheben. Die Versammlung stimmte diesem Vorschlag einstimmig zu.  Bevor Moll die Versammlung schließ und zum Imbiss einlud, erinnerte er alle an den Hüttenputztag am 5.5.2018 ab 9 Uhr (Freiwillige gerne gesehen). Als Letztes kam das Highlight des Abends: ein von Pascal Sobeck zusammengestellter Videoclip mit Impressionen der Aktivitäten des JETs 2017.

Text: LHB/GM  /  Bilder: LHB/SS

 

 

Die neuen Bronze-Rettungsschwimmer
Die neuen Silber-Rettungsschwimmer
Herr Bürgermeister Kraft hat das Wort
Jens Kaboth, DLRG Bezirk Bodensee
ein volles DLRG-Heim
ein volles DLRG-Heim
Kassenprüfer Hans-Günther Moser mit Beisitzerin Vera Krasniqi
Das JET um neuen Leiter Einsatz Sascha Lutz
Vorsitzender Dr. Gerhard Moll mit neuen Leiter Einsatz Sascha Lutz
Der Gesamtvorstand (v.l.):
Sascha Lutz: Leiter Einsatz
Sandra Charles: Leiterin Ausbildung
Regina Häberle: Leiterin Wirtschaft und Finanzen
Lyn Harrison-Bart: Schriftführerin
Stephie Schaub: Jugendleiterin
Christian Baltrusch: Beisitzer - Ausbildung
Vera Krasniqi: Beisitzerin - Hüttenverwaltung
Simon Matzka: Beisitzer - JET
Verena Fix-Sorg: 2. stlv. Vorsitzende
Günther Hohloch: 1. stlv. Vorsitzender
Gerd Moll: Vorsitzender
Martin Lanz: Beisitzer - Teamraum

Karl und Carola Winter-Stiftung spendet 1.500€

www.andy-heinrich.com

Im Rahmen des Bürgerempfangs im Januar 2018 übergab Herr Bürgermeister Krafft dem Jugend-Einsatz-Team (JET) eine Spende der Karl und Carola Winter-Stiftung in Höhe von 1.500 € für die Anschaffung von Einsatzkleidung. Jugendleiterin Stephie Schaub und stv. Leiter des JET Pascal Sobeck präsentierten die neue Kleidung und nahmen die Spende dankend entgegen.

Bild: Andy Heinrich www.andy-heinrich.com

Jahresausflug der DLRG-Langenargen ins schöne Montafon vom 15. Bis 17. September 2017

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Vom 15. bis 17. September 2017 fand der Jahresausflug der DLRG Langenargen in Form eines Hüttenwochenendes statt. Dafür wurde das geräumige Selbstversorgerhaus „Berghaus Piz“ in Tschagguns reserviert. Allen 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde so genügend Platz geboten. Dabei waren viele Aktive der vergangen Jahres mitsamt Familie.

Die Anreise in das Montafon erfolgte im Laufe des Freitag abends. Nach dem Ausladen des Gepäcks, dem Bezug der Zimmer und der anschließenden, gemeinsamen Brotzeit klang der erste Abend mit Spiel und Spaß aus!

Der Samstagmorgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück im großen Aufenthaltsraum. Die  Auswahl am leckeren Frühstücksbüffet ließ keine Wünsche offen, sodass jeder satt wurde. Daniel, der Hüttenwirt, hatte uns darauf hingewiesen, dass am Samstagvormittag der große Almabtrieb in Tschagguns stattfindet und dass auch Herden mit geschmückten Kühen direkt an unsere Hütte vorbeikommen werden. Das ließen wir uns nicht entgehen. Mit lautem Glockengeläut trabten die Tiere ins Tal. Danach wurde ein Rucksackvesper hergerichtet und die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt: Die Bergauf-Gruppe wanderte einen Rundwanderweg hoch bis kurz vor der Schneegrenze. Dort, an der gerade von Kühen verlassenen „Unteren Sporeralpe“, wurde die große Versperpause eingelegt. Einige der Jungen hatten noch nicht genug und stürmten noch weiter bergan bis zur „Zwille“. Die Bergab-Gruppe wanderte zum Bauernmarkt nach Tschagguns, wo auch der Viehscheid stattfand. Die tolle Unterhaltung mit Musik und die leckere Bewirtung sorgen dafür, dass dieser Alpabtrieb im Montafon zu einem besonderen Erlebnis wurde. Der steile Rückweg wurde per Landbus bewältigt.
Nach der Rückkehr aller Teilnehmer wurden von Günther und Gabi die besten „Spagetti Bolognese“ zubereitet, um den Kalorienverlust wieder auszugleichen. Reichlich Salate rundeten das köstliche Abendessen ab. Vielen Dank an Günther und Gabi, die besten Köche aller Zeiten…

Der anschließende Hüttenabend war ebenso abwechslungsreich wie spannend. Der DLRG-Vorstand hatte dazu lustige Spiele vorbereitet wie z.B. das „Große Pferderennen“ oder Rapunzel, an denen alle mit Begeisterung teilnahmen, und es gab viel zu lachen. Der Hüttenabend klang dann erst spät nach Mitternacht mit zahlreichen mitgebrachten Spielen aus. Die Spiele des Abends: UNO und die Werwölfe aus dem Düsterwald.

Leicht übermüdet begann für alle der Sonntagmorgen mit einem gemütlichen Brunch. Nach dem alles wieder zusammengepackt und die Hütte gereinigt war, ging es zur spektakulären Erlebnisbahn Golm. Mit dem Alpine-Coaster, dem heißesten Schlitten im Montafon, einer Allwetterrodelbahn, ging es mit bis zu 40 km/h von Latschau über 2.600 m nach Vandans hinunter. Nach leckerem Eis und Pommes im Haus Matschwitz wurde die Heimreise angetreten.

Ein herzliches Dankeschön an alle die, die Organisation für dieses Wochenende übernahmen. Es war wieder ein unvergesslicher Jahresausflug bei dem alle auf ihre Kosten kamen!

Text: Christian Baltrusch  /  Bilder: Gerd Moll / Christian Baltrusch

21.11.2014

 

DLRG-Jugend erhält Unterstützung:

1.000 Euro für Ausbildungsmittel aus dem Gewinnsparen helfen weiter

Text und Bild: Tania Volk

 

Wer hätte vermutet, dass die DLRG ihre Bootseinsätze selbst zahlen muss, wenn sie, wie in manchen Fällen in einer erfolglosen Suche enden – oder auch , dass nur ein geringer Teil der Mitgliederbeiträge den Ortgruppen selbst zur Verfügung stehen? Umso glücklicher schätzen sich Dr. Gerhard Moll, Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Langenargen, und die Leiterin Technische Ausbildung, Sandra Charles, dank einer Zuwendung der Sparkassenfiliale Langenargen in Höhe von 1000 Euro, die in der vergangenen Woche übergeben werden konnte.

Köperanzüge, die im Training zur Selbstrettungsübung „Kleidernschwimmen“ eingesetzt werden, mussten dringend ersetzt werden. Ein Rettungsdummy, mit dem die Fremdrettung geübt werden kann, unterstützen die Freiwilligen künftig in ihrer Jugendausbildung. Köperanzüge werden richtig schwer, auch das rasche Ablegen von Kleidung im Wasser, die am Körper klebt, will geübt sein. Der Rettungsdummy dagegen  kann durch Auffüllen mit Wasser unterschiedlich schwer gemacht werden, sodass für jede Altersgruppe das Bergen einer Person im Wasser geübt werden kann. „Wir sind gottfroh, dass wir die haben“, sagt Sandra Charles, bevor sie den ersten Schwung von 42 Kindern in Empfang nimmt, die an der diesjährigen Herbsthütte mit acht Betreuern an der Unteren Seestraße teilnehmen.

Ein Teil des Reinertrages der Sparform  „PS-Sparen und Gewinnen“ der Sparkasse sieht jedes Jahr Mittel vor, die vor Ort eingesetzt werden können. Schwerpunktbildung dieses Jahr: Jugend in gemeinnützigen Organisationen, vor allem die freiwilligen Feuerwehren und die DLRG-Ortsgruppen. „Damit soll vorrangig die Jugendarbeit gefördert werden und die Erneuerung der Ausrüstung“, so Stähle.   

Rainer Krüger ist neuer Lehrtaucher der Ortsgruppe

Für die Bewerbung und Qualifizierung als ausbildender Lehrtaucher werden in dem mehrjährigen Aus- und Weiterbildungssystem der DLRG sehr hohe Anforderungen gestellt, unter anderem mindestens 100 Tauchgänge unter Einsatzbedingungen und einer Mindesttauchzeit von 60 Stunden. Nach der viertägigen Prüfung in Illmensee fühlt sich Krüger nun erleichtert: „Die Prüfungen waren echt anspruchsvoll, vor allem weil in den vier Tagen fast rund um die Uhr geprüft wurde.“ Dass er damit nicht übertreibt, zeigen die Prüfungsinhalte: verschiedene Prüfungsleistungen im Bereich des Einsatztauchens, mehrere schriftliche Prüfungen, die Ausarbeitung einer Unterrichtsvorbereitung, das Abhalten einer Lehrprobe und fünf praktische Prüfungen, im Illmensee und im Bodensee, teilweise auch nachts, mussten bewältigt werden. Mit Rainer Krüger verfügt die DLRG-Ortsgruppe Langenargen erstmals über einen eigenen Lehrtaucher und kann nun selbst Einsatztaucher ausbilden. DLRG-Einsatztaucher kommen für den Rettungsdienst und für die Gefahrenabwehr zum Einsatz. Zu ihren Aufgaben gehören Personenrettung oder Bergung von Ertrinkungsopfern aus dem Wasser. Dieses Tauchen unter häufig schwierigen Bedingungen stellt hohe körperliche und psychische Anforderungen, oftmals muss unter starkem Zeitdruck gearbeitet werden und in vielen Gewässern herrschen außerdem äußerst schlechte Sichtverhältnisse.
Im Namen des Vorstands herzlichen Glückwunsch für diesen Erfolg!

Erfolgreiche Qualifikationen in der Ortsgruppe:

Neuer Lehrscheininhaber und Bootsführer

Nicht nur die verstärkte Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern hatte sich die DLRG Langenargen vorgenommen. Auch die stetige Weiterentwicklung des aktiven Personals wurde in den vergangenen Jahren in Angriff genommen. Im Ergebnis konnte sich der Vorsitzende, Dr. Gerhard Moll, erfolgreich als DLRG-Ausbilder Schwimmen/Rettungsschwimmen (DLRG-Lehrschein) qualifizieren. Jürgen Friedl, Technischer Leiter Einsatz der Ortsgruppe Langenargen, erlangte die Qualifikation als DLRG-Bootsführer. Diese ist eine besondere Berechtigung, die z.B. zum Führen des Rettungsbootes „Langenargen“ erforderlich ist. Beide Lebensretter haben sich diese Qualifikationen über die vergangenen drei Jahre in ihrer Freizeit an zahlreichen Lehrgängen der DLRG erworben. Sie wurden hierbei unter anderem auch zu DLRG-Sanitätern ausgebildet und besitzen so neben rettungsschwimmerischen Fertigkeiten auch vertiefte Kenntnisse in der Herz- Lungen-Wiederbelebung (HLW). An diesen beiden Beispielen wird deutlich, dass nach der Ausbildung zum Rettungsschwimmer – und damit einem „Hilfeleister“ für in Not geratene Menschen - für viele Interessierte, vom Schüler bis zum Senior, auch höhere Ziele und Qualifikationen in der DLRG offen und erreichbar sind. Der Vorstand der DLRG Langenargem gratuliert den beiden zu ihrer erfolgreichen Weiterbildung! (dgm/fx)

Strandbadfest + "100 Jahre DLRG" am 20. Juli 2013 - in Bildern (anklicken zum Vergrößern)